Victoria Thunderbird Park

Der Thunderbird Park in Victoria liegt gleich neben dem Royal British Columbia Museum. Der kleine Park beinhaltet eine repräsentative Sammlung von typischen Totempfähle der Nordwestküste Canadas. Die im Thunderbird Park ausgestellten Objekte sind hauptsächlich Nachbildungen von Totempfähle aus der Zeit der ersten Kontaktaufnahme der Weissen mit den First Nations (so wie die Indianer heute genannt werden). Da meistens Holz für die Totempfähle verwendet wurde, sind frühere Objekte verfallen.

Mungo Martin House

Mungo Martin Haus, Victoria Thunderbird Park, Vancouver Island, British Columbia, West Kanada

Das Mungo Martin House "Wawadit'la" ist ein Nachbau eines traditionellen Langhauses aus der Gegend von Fort Rubert mitte 18tes Jahrhundert. Der Öffentlichkeit ist das Mungo Martin House nicht zugänglich. Es wird von den traditionellen First Nations, wie die Indianer heute genannt werden für zeremonielle Versammlungen genutzt. Der Totempfahl vor dem Langhaus aus dem Jahre 1953 "Kwakwaka'wakw Heraldic Pole" wurde den Kwakwaka'wakw Nations gewidmet.

Gitxsan & Kwakwaka'wakw Totempfähle

Gitxsan & Kwakwaka'wakw Totempfahl, Victoria Thunderbird Park, Vancouver Island, British Columbia, West Kanada

Links die Nachbildung eines Gitxsan Totempfahl aus dem Jahre 1954. Das Original um die 1900 stammt aus dem Dorf Gitsegukla am oberen Skeena River. Rechts aus dem Jahre 1953 der "Kwakwaka'wakw Heraldic Pole" von Mungo Martin. Im Hintergrund zu sehen das berühmte Fairmont Empress Hotel in Victoria.

Haida & Gitxsan Totempfähle

Haida & Gitxsan Totempfahl, Victoria Thunderbird Park, Vancouver Island, British Columbia, West Kanada

Nachbildungen von Totempfähle des berühmten Chief Mungo Martin (ca. 1881 - 1962) der Kwakiutl Nations. Mungo Martin kam 1952 nach Victoria um das First Nation Programm des Royal British Columbia Museum zu unterstützen. Er reproduzierte bis zu seinem Tod alte Totempfähle der Nordwestküsten-Indianer für den Thunderbird Park und das Museum of Anthropology der University of British Columbia in Vancouver. Sein künstlerisches Schaffen wurde nach seinem Tod von seinen Söhnen und wiederum dessen Nachfahren weiter geführt.

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